Wir wollen hochwertige Produkte im Einklang mit der Natur produzieren. Nur so können wir uns über die Produkte freuen und sie geniessen. Das funktioniert!
Lasst Euch nicht von den fadenscheinigen Argumenten von Wirtschafts- und Bauernverbänden täuschen. Die Schweizer Landwirtschaft ist noch längst nicht so nachhaltig, wie den Konsumenten weis gemacht wird. Dass Rückstände von (auch längst verbotenen) Pestiziden in Böden, Oberflächen- und Grundwasser nachgewiesen werden können ist höchst bedenklich. Das Argument, dass die Grenzwerte in den meisten Fällen eingehalten werden ist mehr als fragwürdig. Die Tatsache, dass diese Stoffe überhaupt in unseren Ökosystemen präsent sind, ist Grund genug, endlich einen Systemwechsel zu forcieren. Das Problem der Überdüngung ist hinlänglich bekannt. Es werden zu viele Tiere auf der zur Verfügung stehenden Fläche gehalten – und offensichtlich ist das System so ausgelegt, dass sich das lohnt, da für die Kosten der verursachten Umweltschäden (wenn überhaupt) die Allgemeinheit aufkommen muss. Das ist das Gegenteil von nachhaltig. Die Wichtigkeit gesunder, artenreicher, funktionierender Ökosysteme ist nicht nur für den Erhalt der Biodiversität essentiell. Es ist auch unsere Lebensgrundlage! Diese konsequent zu schützen ist nicht extrem, sondern nur vernünftig! Ohne eine Veränderung des menschlichen Verhaltens ist ein Wechsel unmöglich. Ja, die Landwirtschaft soll finanziell unterstützt werden! Und das wird sie auch mit der Annahme der Trinkwasserinitiative und der Initiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide. Um Lösungen für ökologischere Produktionsmethoden präsentieren zu können, muss auch in die entsprechende Forschungs- und Bildungsrichtung Geld fliessen. Und nicht zu den bekannten Chemie- und Industriekonzernen, welche null Interesse daran haben, dass die Landwirtschaft ökologischer wird. Und dem Konsumenten weis machen wollen, dass es ohne Pestizide nicht geht. Lösungen sind in vielen Bereichen schon längst da, werden aber von Politik und Lobbyisten verhindert! (Stichwort PIWI-Sorten im Weinbau, als kleines Beispiel). Und wo noch keine Lösungen vorhanden sind, kann mit dem entsprechenden Geld und der Übergangsfrist von 8 – 10 Jahren eine Lösung gefunden werden, wenn die Gesellschaft nur möchte!

Informiert Euch:
Initiative für sauberes Trinkwasser
Initiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide

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Herzlichen Dank!